Wie wir lernen, was wir lernen und wie’s leichter geht
25/03/09 /12:05 Zu finden in der Kategorie:Lernen
«Die Kinder, die noch alles wissen wollen, was in ihrer Umwelt vorgeht, und die die Erwachsenen ständig mit ihren Warum-Fragen nerven, verlieren diese Neugierde meist nach den ersten Schuljahren. Und sie verlassen die Schule oft überfüttert mit Antworten, nach denen sie nie gefragt haben und die sie auch in ihrem Leben nie interessieren und brauchen werden.»
Diese Bemerkung stammt nicht von einem fundamentalen Schulkritiker, sondern vom erfahrenen Erziehungswissenschaftler Günther Dohmen, der diese Feststellung im Rahmen einer Studie zum informellen Lernen machte.
Formales Lernen findet in der Schule statt, es führt systematisch zu einem Lernziel resp. zum Zeugnis. Informelles Lernen kann überall stattfinden, es braucht keine Strukturen, keine Lehrpersonen.
Alltagsbeispiele für informelles Lernen gibt es viele:
Am Arbeitsplatz wir ein Arbeitsablauf erklärt.
Mit dem Studium von Fachlektüre oder dem Besuch von Messen und Kongressen kann man seine Kenntnisse aktualisieren und ergänzen.
Bei oder zur Ausübung eines Hobbys lernen wir dazu
Auch Reisen bildet.
Gute Gelegenheiten, etwas zu lernen, bieten die Medien.; seien es Wissen-Rubriken in der Presse oder populärwissenschaftliche Sendungen am Fernsehen.
Zum informellen Lernen gezählt wird schliesslich das beiläufige Lernen. Auch ein Fernsehkrimi, ein Gespräch mit der Grossmutter, eine Beobachtung im Supermarkt, eine Kinderfrage oder ein Kreuzworträtsel können der Anlass sein.
Neben dem Umstand, dass 70 Prozent der Lernprozesse informell stattfinden, können wir uns gerade Erkenntnisinhalte, die wir uns ausserhalb der Schule aneignen, oft besser merken, nachhaltiger und greifbarer verankern.
Dies hat zum einen damit zu tun, dass wir informell im Wesentlichen Dinge lernen, die wir auch tatsächlich für unser Leben brauchen oder in unser Leben integrieren wollen. Da es in unserem Leben „passiert“, haben wir auch ein Bild davon, d.h. wir können uns den Lerninhalt oder zumindest dessen Nutzen bildlich vorstellen. Damit ist einen wichtige Voraussetzung geschaffen, um das Gelernte auch im Unterbewusstsein zu verankern und damit rascher und selbstverständlicher zur Hand zu haben, wenn wir es brauchen.
Zum anderen wollen wir das informell Lernangebot nutzen, d.h. wir wählen selbstbestimmt, oder wir können zumindest einen Sinn und Zweck in diesem erkennen, den wir in unserem Leben wollen. Die Folge davon ist, dass wir diesen Lernprozess mit positiven Gefühlen verknüpfen können.
Doch auch schulisches Lernen respektive Lernprozesse, welchen wir uns nicht ganz so freiwillig und von Herzen offnen, weil wir es zum Beispiel für unser berufliches Fortkommen brauchen, können wir uns erleichtern, indem wir die Technik des Mentaltrainings, des wirklichen positiven Denkens und des Umdeutens anwenden.
Die drei wesentlichen Faktoren Vision-geistiges Bild, Emotion-Zustand während des Lernprozesses und aktive Handlung verstärken sich gegenseitig. Wenn ich einen Sinn resp. Den Zweck des Lernens erkennen kann, fühle ich mich besser. Wenn ich mich wohl fühle, bin ich bereit, mehr aktiv zu leisten. Wenn ich mehr aktiv handle, bin ich selbstbestimmter… usw. Und so führen diese Faktoren gemeinsam zum Erfolg.
Diese Bemerkung stammt nicht von einem fundamentalen Schulkritiker, sondern vom erfahrenen Erziehungswissenschaftler Günther Dohmen, der diese Feststellung im Rahmen einer Studie zum informellen Lernen machte.
Formales Lernen findet in der Schule statt, es führt systematisch zu einem Lernziel resp. zum Zeugnis. Informelles Lernen kann überall stattfinden, es braucht keine Strukturen, keine Lehrpersonen.
Alltagsbeispiele für informelles Lernen gibt es viele:
Am Arbeitsplatz wir ein Arbeitsablauf erklärt.
Mit dem Studium von Fachlektüre oder dem Besuch von Messen und Kongressen kann man seine Kenntnisse aktualisieren und ergänzen.
Bei oder zur Ausübung eines Hobbys lernen wir dazu
Auch Reisen bildet.
Gute Gelegenheiten, etwas zu lernen, bieten die Medien.; seien es Wissen-Rubriken in der Presse oder populärwissenschaftliche Sendungen am Fernsehen.
Zum informellen Lernen gezählt wird schliesslich das beiläufige Lernen. Auch ein Fernsehkrimi, ein Gespräch mit der Grossmutter, eine Beobachtung im Supermarkt, eine Kinderfrage oder ein Kreuzworträtsel können der Anlass sein.
Neben dem Umstand, dass 70 Prozent der Lernprozesse informell stattfinden, können wir uns gerade Erkenntnisinhalte, die wir uns ausserhalb der Schule aneignen, oft besser merken, nachhaltiger und greifbarer verankern.
Dies hat zum einen damit zu tun, dass wir informell im Wesentlichen Dinge lernen, die wir auch tatsächlich für unser Leben brauchen oder in unser Leben integrieren wollen. Da es in unserem Leben „passiert“, haben wir auch ein Bild davon, d.h. wir können uns den Lerninhalt oder zumindest dessen Nutzen bildlich vorstellen. Damit ist einen wichtige Voraussetzung geschaffen, um das Gelernte auch im Unterbewusstsein zu verankern und damit rascher und selbstverständlicher zur Hand zu haben, wenn wir es brauchen.
Zum anderen wollen wir das informell Lernangebot nutzen, d.h. wir wählen selbstbestimmt, oder wir können zumindest einen Sinn und Zweck in diesem erkennen, den wir in unserem Leben wollen. Die Folge davon ist, dass wir diesen Lernprozess mit positiven Gefühlen verknüpfen können.
Doch auch schulisches Lernen respektive Lernprozesse, welchen wir uns nicht ganz so freiwillig und von Herzen offnen, weil wir es zum Beispiel für unser berufliches Fortkommen brauchen, können wir uns erleichtern, indem wir die Technik des Mentaltrainings, des wirklichen positiven Denkens und des Umdeutens anwenden.
Die drei wesentlichen Faktoren Vision-geistiges Bild, Emotion-Zustand während des Lernprozesses und aktive Handlung verstärken sich gegenseitig. Wenn ich einen Sinn resp. Den Zweck des Lernens erkennen kann, fühle ich mich besser. Wenn ich mich wohl fühle, bin ich bereit, mehr aktiv zu leisten. Wenn ich mehr aktiv handle, bin ich selbstbestimmter… usw. Und so führen diese Faktoren gemeinsam zum Erfolg.