Kurzzeit-Coaching

Kurzzeit-Coaching steht in der Tradition der in den 80er Jahren entwickelten “Lösungsorientierten Kurztherapie” Steve de Shazers. Wie in der lösungsorientierten oder auch lösungsfokussierten Kurztherapie, die von den Psychotherapeuten Steve de Shazer und Insoo Kim Berg 1982 erstmals vorgestellt wurde, geht es von dem Standpunkt aus, dass es hilfreicher ist, sich auf Wünsche, Ziele, Ressourcen, Ausnahmen vom Problem zu konzentrieren anstatt auf Probleme und deren Entstehung.

Wer schon einmal einen Bandscheibenvorfall hatte, weiss, dass es in einem ersten Schritt um die Schmerzbekämpfung geht. Im Akutstadium haben gymnastische Übungen noch wenig Sinn.

Ähnliche Krisen erleben wir manchmal in privaten oder beruflichen Drucksituationen, bei Trennungen, Todesfällen, bei Kündigungen, Veränderung der Lebenssituation, vor einem öffentlichen Vortrag oder wenn wir eine neue Arbeitsstelle antreten.

Im Kurzzeit-Coaching geht es darum, die aktuelle Situation möglichst schnell und doch so nachhaltig wie möglich zu verändern.

Wirksames Coaching muss weder lang noch kompliziert sein. Bereits in zwei bis drei Sitzungen à 60 bis 120 Minuten verändern wir zum Beispiel Motivationsmangel, Ängste, Konzentrationsstörungen oder Hemmungen und steigern Aufmerksamkeit, Lebenslust und Lebensfreude, Motivation, Vortragssicherheit, Ruhe und Gelassenheit und immer auch das Selbstvertrauen.

Die Wirksamkeit des Coaching zeigt sich darin, dass Sie Ihre Ziele so rasch wie möglich erreichen und Sie sich dabei selber weiter entwickeln können.

Oft kommen wir in diesen wenigen Sitzungen mit Erfahrungen in Berührung, die für die Klienten in der Vergangenheit prägend waren. Ähnlich wie beim Bandscheibenvorfall ist es sicher hilfreich, daran weiterzuarbeiten, sobald die Krisensituation vorüber ist.

Da viel Wesentliches zwischen den Sitzungen geschieht, können zwischen den einzelnen Sitzungen beim Kurzzeit-Coaching Wochen oder manchmal Monate vergehen – denn “Kurzzeit” sollte besser als “findet mit überschaubar wenige Termine statt als “14-Tage-Schnelldurchgang” verstanden werden.

Entscheidend ist, dass Sie diese Zeit mit Veränderung fördernden Inhalten anreichern und in Beruf und Privatleben für ein Klima sorgen, in dem Veränderung auch geschehen kann. Ich werde Ihnen Anregungen geben, wie das konkret zu schaffen ist.