Wer
schon einmal einen Bandscheibenvorfall hatte, weiss, dass es in
einem ersten Schritt um die Schmerzbekämpfung geht. Im Akutstadium
haben gymnastische Übungen noch wenig Sinn.
Ähnliche Krisen erleben wir manchmal in privaten oder beruflichen
Drucksituationen, bei Trennungen, Todesfällen, bei Kündigungen,
Veränderung der Lebenssituation, vor einem öffentlichen Vortrag
oder wenn wir eine neue Arbeitsstelle antreten.
Im Kurzzeit-Coaching geht es darum, die aktuelle Situation
möglichst schnell und doch so nachhaltig wie möglich zu
verändern.
Wirksames Coaching muss weder lang noch kompliziert sein. Bereits
in zwei bis drei Sitzungen à 60 bis 120 Minuten verändern wir zum
Beispiel Motivationsmangel, Ängste, Konzentrationsstörungen oder
Hemmungen und steigern Aufmerksamkeit, Lebenslust und Lebensfreude,
Motivation, Vortragssicherheit, Ruhe und Gelassenheit und immer
auch das Selbstvertrauen.
Die Wirksamkeit des Coaching zeigt sich darin, dass Sie Ihre Ziele
so rasch wie möglich erreichen und Sie sich dabei selber weiter
entwickeln können.
Oft
kommen wir in diesen wenigen Sitzungen mit Erfahrungen in
Berührung, die für die Klienten in der Vergangenheit prägend waren.
Ähnlich wie beim Bandscheibenvorfall ist es sicher hilfreich, daran
weiterzuarbeiten, sobald die Krisensituation vorüber ist.
Da
viel Wesentliches zwischen den Sitzungen geschieht, können zwischen
den einzelnen Sitzungen beim Kurzzeit-Coaching Wochen oder manchmal
Monate vergehen – denn “Kurzzeit” sollte besser als “findet mit
überschaubar wenige Termine statt als “14-Tage-Schnelldurchgang”
verstanden werden.
Entscheidend ist, dass Sie diese Zeit mit Veränderung fördernden
Inhalten anreichern und in Beruf und Privatleben für ein Klima
sorgen, in dem Veränderung auch geschehen kann. Ich werde Ihnen
Anregungen geben, wie das konkret zu schaffen ist.
Kurzzeit-Coaching
steht
in der Tradition der in den 80er Jahren entwickelten
“Lösungsorientierten Kurztherapie” Steve de Shazers.
Wie in der lösungsorientierten oder auch lösungsfokussierten
Kurztherapie, die von den Psychotherapeuten Steve de Shazer und
Insoo Kim Berg 1982 erstmals vorgestellt wurde, geht es von dem
Standpunkt aus, dass es hilfreicher ist, sich auf Wünsche, Ziele,
Ressourcen, Ausnahmen vom Problem zu konzentrieren anstatt auf
Probleme und deren Entstehung.

